Abercrombie & Fitch sagt Nein zu Michael Sorrentino

In meinem letzten Beitrag hatte ich erwähnt, dass Jersey-Shore-Star Michael Sorrentino alias „The Situation“ von Abercrombie & Fitch Geld geboten bekommen hat, damit dieser die Kleidung nicht mehr trägt.
Meine Follower wollten hierzu mehr Hintergrundinfo, die ich nun liefern werde:

Michael Sorrentino zeigt sich gerne oben ohne, wenn er sich dann doch mal etwas überzieht, dann sind es Klamotten von Abercrombie & Fitch. Das Modelabel ist aber ganz und gar nicht begeistert davon, da sein Image – das des muskelbepackten, solariumgebräunten, Goldkette tragenden Machos – nicht zu dem von Abercrombie & Fitch passt. In einem Statement der Firma heißt es sogar, dass sich um die erhebliche Schädigung des Images Sorgen gemacht wird.
Doch wie ich schon in meinem Beitrag über das Konzept von Abercrombie & Fitch geschrieben habe, sind die so genannten Greeter nicht anders gekleidet. Aus einer Pressemitteilung des Unternehmens geht hervor, dass das Auftreten des prolligen Stars nicht zum „angepassten Charakter“ des Unternehmens passt (vgl. Bruckner, 2011).

„Nichts soll den Aufwärtstrend des Labels stoppen, schon gar kein trashiger TV-Star.“ (Bruckner, 2011)

Quellen:
Online:
AFter-Shitstorm-Image. (11.01.2014). Abgerufen am 19.01.2014 von https://aftershitstormimage.wordpress.com/2014/01/11/der-af-shitstorm-1-grund-und-reaktionen/
AFter-Shitstorm-Image. (11.01.2014). Abgerufen am 19.01.2014 von https://aftershitstormimage.wordpress.com/2014/01/07/abercrombie-fitch-das-konzept-und-der-ceo-2/
Bruckner, Johanna. Süddeutsche.de. (18.08.2011). Abgerufen am 19.01.2014

5 Gedanken zu „Abercrombie & Fitch sagt Nein zu Michael Sorrentino

  1. Bei so einer Aktion bin ich echt sprachlos. Nicht nur, dass die ganze Unternehmenspolitik recht diskriminiernd ist, nein Abercrombie & Fitch schert sich mehr um sein eigenes Image als um das Wohlergehen eigenen Zulieferer… http://www.youtube.com/watch?v=CDmf_ydG8WY Aber das schient ja in der Textilindustrie eh die traurige Wahrheit zu sein.
    Ich hoffe, die Marke hat etwas aus dem Shitstorm gelernt – ich bleibe also weiterhin gespannt an deinem Blog dran 😉

  2. Vielen Dank, dass du mit diesem Post nochmal auf deinen letzten Beitrag eingegangen bist. Ich hatte mir ja genauere Informationen gewünscht 🙂 Ich finde es echt erschreckend, dass ein sog. „Image“ für das Unternehmen offenbar zeimlich einseitig verstanden wird. Total kontrovers, dass das Unternehmen offensichtlich nur fordert und selbst kaum irgendwelche moralischen Richtlinien verfolgt. Ein wirklich interessantes Video von anjamanja, was einmal hinter die Hochglanzfassade von A&F blickt.

  3. Super, danke für die weiteren Informationen! So wie du es erklärt hast, hatte ich es mir ja auch schon gedacht. Und ich muss sagen, dass ich das Unternehmen sogar ein wenig verstehen kann. Allerdings kann man das glaub ich nur nachvollziehen, wenn man den Medienrummel um Jersey Shore erkennt. HIer in Deutschland sind sie ja nicht ganz so berühmt. Ich will damit nicht sagen, dass ich es korrekt finde, sich als seriöses Unternehmen so zu verhalten, da es jedem Menschen zusteht sich nach Belieben zu kleiden, aber ihre Angst ist denke ich schon auf eine Art und Weise berechtigt. Und wenn ich die vorherigen Kommentare hier sehe, kann ich auch sehr gut verstehen, wie sich aus dem Ganzen ein richtiger Shitstorm entwickelt haben könnte. Wirklich sehr spannend!

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