Die Idee hinter dem Blog

Ich heiße Melanie Heibel und studiere im siebten Fachsemester Angewandte Medienwissenschaft an der TU Ilmenau.
Im Rahmen des Moduls Digitale Kommunikation soll ein E-Portfolio angelegt werden.

In meinem Blog werde ich mich mit dem Abercrombie-&-Fitch-Shitstorm – auch bekannt unter dem Namen Fitch The Homeless – vom Mai 2013 beschäftigen. Mich interessiert hierbei vor allem, inwiefern sich das Image einer Kult-Marke wie A&F durch diesen Shitstorm verändert hat.

Das Thema reizt mich zum einen, weil ich mich in die PR-Richtung orientieren möchte und eine PR-Image-Analyse durchführen möchte. Zum anderen habe ich letztes Semester das Modul Organisationskommunikation/Technik-PR belegt, das unter anderem Shitstorms behandelt hat. Zusätzlich konnte ich in meinem Fachpraktikum einen Einblick in das Thema Shitstorm erlangen.

Zunächst möchte ich allgemein über den Shitstorm berichten, danach werde ich pro Post einen anderen Kanal/ein anderes Medium untersuchen. Angedacht sind Facebook, Twitter, Zeitungsartikel (online) sowie Pressemitteilungen. Vorab wird ein Kategoriensystem entwickelt, welches eine übersichtlichere und vereinfachte Analyse und Auswertung ermöglicht.

Ich bin jederzeit offen für Anmerkungen, Lob und Kritik. Auch freue ich mich über jeden (neuen) Follower.

12 Gedanken zu „Die Idee hinter dem Blog

  1. Hallo Melanie,
    ich finde es sehr schön, dass du dieses Thema aufgreifst. Eine Firma, die behauptet keine Übergrößen anbieten zu wollen, weil ihre Kleidungsstücke nur für schlanke und schöne Menschen sind, finde ich sehr diskriminierend. Ich kann mir gut vorstellen, dass es schwierig ist diesen Image-Schaden wieder auszubügeln. Ich bin gespannt, was du herausfinden wirst.

    Dieser Artikel auf Welt-Online vom September 2013 hat ein vernichtendes Urteil für Abercrombie & Fitch und meint auch, dass sich die Marke wohl nicht mehr erholen wird: http://www.welt.de/wirtschaft/article119894163/Die-drei-grossen-Fehler-von-Abercrombie-amp-Fitch.html

  2. Halli hallo,
    ich kann mich Anikas Meinung nur anschließen! Ich selbst habe den Shitstorm nur am Rande verfolgt und bin sehr gespannt, an dieser Stelle mehr darüber zu erfahren.
    Auch wenn die digitalen Kommunikationswerkzeuge im Vordergrund stehen sollen, fände ich auch interessant, inwiefern eine Möglichkeit besteht, gerade Personen mit Übergrößen zurück zu gewinnen?

    • Liebe Angelika,
      vielen Dank für deine Anmerkung.
      Von zurückgewinnen kann man hier nicht sprechen, da diese Menschen ja nie gewonnen wurden. Ich denke aber, dass es interessant sein könnte, sich darüber Gedanken zu machen, wie A&F nach dem Shitstorm Menschen mit Übergrößen ansprechen könnte, obwohl dies sicherlich nicht im Sinne des CEO und der Marke ist. Generell wäre es aber auf jeden Fall ein paar Gedanken wert.

  3. Na als ehemaliger AMW-Student und fast fertiger Doktorand zum Thema Shitstorm verfolge ich den Blog mal ganz genau – interessiert mich. Der Fall selbst ist in meiner Arbeit nicht mehr aufgenommen. Weiter so!
    VG

    • Lieber Christian,
      es freut mich, dass ein Shitstorm-Experte wie du meinem Blog folgt. Deine Arbeit interessiert mich auf jeden Fall auch sehr und wenn es irgendwo etwas von dir zu lesen gibt oder du auch nur Tipps oder Anmerkungen hast, nur her damit! 😉

  4. Hey Melanie,
    da greifst du ein wirklich sehr interessantes Thema auf: Ein „böses“ Unternehmen wird von den Menschen erstmal mit einem Shitstorm abgestraft und dann werden die Produkte einfach nicht mehr gekauft, wie man den Artikel, den Anika gepostet hat, entnehmen kann.
    Besonders krass hört sich ja diese Passage an: „Mittlerweile muss man sogar nicht mal mehr in die Filialen. Vor wenigen Wochen jedenfalls gab es T-Shirts von A&F wie auch von Hollister für 9,99 Euro beim SB-Warenhaus Real.“ Für mich hört sich das nach verramschen an und damit wird die Marke wohl zwangsläufig ihren Wert, ihren USP verlieren.
    Vielleicht kommt ja in deiner Shitstorm-Analyse heraus, dass es einen Punkt gab, wo A&F hätten gegensteuern können, sich quasi mit den Leuten versöhnen hätten können. Schließlich kann ein Shitstorm auch eine Chance sein, die eigenen Fehler einzugestehen und an ihnen zu arbeiten. Best-Practice-Beispiel ist da der Pril-Shitstorm: http://www.wuv.de/digital/wie_sich_ein_shitstorm_in_einen_candystorm_verwandeln_laesst

    • Liebe Anja,
      ich danke dir für deinen Kommentar. In deinem W&V-Artikel wird Vieles angesprochen, das ich auf jeden Fall in meine Analyse einbinden kann. Ich werde auch das angesprochene Shitstorm-Modell von Ebner in meine Theorie (coming soon) einbinden.
      Zu deiner Anmerkung, ob sich A&F mit den Kunden zu einem Zeitpunkt hätte versöhnen können, kann ich dir schon mal sagen, dass ich angedacht habe, mit jemanden von A&F eines deutschen Standorts Kontakt aufzunehmen. Wenn die Kontaktaufnahme erfolgreich ist und ich vielleicht noch die ein oder andere (objektive) Quelle im Internet finde, kann ich dir vielleicht bald darauf eine Antwort geben.
      Ich danke dir auf jeden Fall für die Denkanstöße und Hinweise und hoffe, dass du weiterhin dem Blog folgst.

      • Hey Melanie!
        Es freut mich, dass dir der Artikel geholfen hat 😉
        Ich finde es wirklich cool, dass du einen Mitarbeiter miteinbeziehen willst – Infos aus allererster Hand!
        Selbstverständlich bleibe ich bei dir weiter dran, ich bin wirklich gespannt, auf welche Dinge du stoßen wirst. Viel Erfolg!

  5. Hallo Melanie,
    Hut ab vor deinem Einsatz. Du strotzt ja vor Elan. Weiter so!
    Herr Ebner ist ein guter Bekannter, schon wegen seiner Diplomarbeit zu Shitstorms, die
    ich ebenso gelesen habe. Pass aber auf, deine Forschung nicht auf ihn zu konzentrieren.
    Er kommt aus dem Marketing und in die Richtung geht auch seine Arbeit. Seine Grunderkenntnis
    ist die Annahme, dass Shitstorms Teil eines Word of mouth sind. Schon dieser Begriff ist in den Kommunikationswissenschaften nicht gebräuchlich. Wir reden eher von viralen Effekten. Auch sonst ist die Arbeit sehr SPSS-lastig und interpretiert Regressionen und Korrelationen, die sehr gewagt sind. Auch in dem Interview finden sich viele Punkte, die nicht empirisch belegt sind, sondern die intuitiv hergeleitete Meinung der Autoren widerspiegeln. Meine Arbeit relativiert die ein oder andere Aussage sowohl bei ihm wie im Netz.
    Halte dich also nicht so sehr an die Beiträge im Netz, hier gibt es eine große Redundanz. Geh lieber auf die kommunikationswiss. Aspekte der Krisenkommunikation ein, dann wirst du sehen, dass sich vieles auf das Phänomen Shitstorm übertragen lässt (Köhler, Thießen, Schwarz oder Coombs).
    VG

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